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Olivenöl & Gesundheit
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Olivenöl ist das eine Lebensmittel im Herzen der am besten untersuchten gesunden Ernährung der Welt — und, ungewöhnlich für ein „Superfood“, die Wissenschaft stützt den Ruf weitgehend. Hier ein nüchterner, evidenzbasierter Blick darauf, warum natives Olivenöl extra gut für Sie ist, was die wichtigsten Verbindungen sind und was die Forschung zeigt — und was nicht.

A bottle of golden olive oil
A bottle of golden olive oil · Wikimedia Commons (CC0)

Die Mittelmeerdiät, in einer Flasche

Seit Jahrzehnten stellen Forscher fest, dass Menschen rund um das Mittelmeer, die fast alles in Olivenöl kochen, auffallend niedrige Raten an Herzerkrankungen haben. Olivenöl ist das prägende Fett der Mittelmeerdiät, und seine Rolle zu entwirren, ist zu einem der reichsten Felder der Ernährungswissenschaft geworden.

Die Verbindungen, auf die es ankommt

Gutes natives Olivenöl extra ist weit mehr als Fett. Seine Vorteile beruhen auf drei Dingen:

Deshalb kommt es auf Qualität an: Die pfeffrigen, bitteren Öle früher Ernte, die am reichsten an Aroma sind, sind auch am reichsten an diesen gesundheitsfördernden Verbindungen. (Siehe Wie man Olivenöl verkostet.)

Was die Forschung zeigt

Eine faire Lesart: Olivenöl ist als Teil eines gesamten mediterranen Musters stark mit besserer Herzgesundheit verbunden. Es unterstützt die Gesundheit; es ist keine Heilung, und kein einzelnes Lebensmittel wirkt für sich allein Wunder.

Ist es sicher zum Kochen?

Ja — trotz eines hartnäckigen Mythos. Natives Olivenöl extra hat einen Rauchpunkt von etwa 210 °C, deutlich über der normalen Brattemperatur (~180 °C), und sein wahrer Vorteil ist die oxidative Stabilität: Sein einfach ungesättigtes Fett und seine Antioxidantien machen es zu einem der sichersten Öle zum Erhitzen. Ein Großteil seines Polyphenolgehalts übersteht das Kochen. In Olivenöl zu braten ist aus gutem Grund eine mediterrane Tradition. (Siehe Kaufen, Lagern & Kochen mit Olivenöl.)

Ein tägliches Ritual, das sich lohnt

Zwei Esslöffel (etwa 20 g) gutes natives Olivenöl extra pro Tag — über Salat, Brot, Gemüse oder Fisch — sind der einfachste Weg, dies in Ihr Leben zu bringen. Bei einem Aufenthalt in Cortijo Bujio, mit dem örtlichen Öl der Poniente de Granada auf dem Tisch, ist es zugleich einer der köstlichsten. (Siehe Olivenöl rund um Montefrío.)

Häufig gestellte Fragen

Ist Olivenöl wirklich gut für mich? Die Evidenz ist stark, dass natives Olivenöl extra als Teil einer Mittelmeerdiät mit besserer Herzgesundheit verbunden ist. Sein einfach ungesättigtes Fett, seine Polyphenole und sein Oleocanthal sind die Verbindungen hinter den Vorteilen.

Was ist Oleocanthal? Das Polyphenol, das frischem Olivenöl sein pfeffriges Hals-Kratzen verleiht. Eine Nature-Studie von 2005 zeigte, dass es eine ibuprofenähnliche entzündungshemmende Wirkung hat und dieselben COX-Enzyme hemmt — in bescheidenen, lebensmitteltypischen Mengen.

Zerstört das Kochen die gesundheitlichen Vorteile? Nein — natives Olivenöl extra ist stabil und sicher zum Kochen, sogar zum Braten, und ein Großteil seines Polyphenolgehalts übersteht es. Sein Rauchpunkt liegt bequem über der Brattemperatur.

Wie viel sollte ich täglich zu mir nehmen? Rund 20 g (etwa zwei Esslöffel) gutes natives Olivenöl extra täglich sind die Menge, die mit Vorteilen verbunden ist und in der EU-Polyphenol-Gesundheitsangabe verwendet wird.

Dieser Artikel ist allgemeine Information, keine medizinische Beratung.


Cortijo Bujio bringt örtliches Olivenöl auf Ihren Tisch. Lesen Sie weiter: Wie man Olivenöl verkostet, Wie Olivenöl gemacht wird und Kaufen, Lagern & Kochen.

Quellen: Beauchamp et al., Nature (2005), „Ibuprofen-like activity in extra-virgin olive oil“; Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission; PREDIMED (NEJM 2018, Neuveröffentlichung); UC Davis Olive Center.